Das Doku-Drama Lou Andreas-Salomé widmet sich dem Leben der russisch-deutschen Autorin, die in ihrer Zeit den Umgang mit Freud, Nietzsche und Rilke pflegte.
Ort: Deutschland
Regie: Cordula Kablitz-Post
Dauer: 113 Minuten
Aufgabe: Production Supervisor
Produzent: Cordula Kablitz-Post, Helge Sasse
Lou Andreas-Salomé, die 1861 in St. Petersburg zur Welt kommt, beschäftigt sich schon früh mit Philosophie und Poesie und lernt als Studentin in Rom die Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche kennen. Beide sind von dieser klugen und uneinnehmbaren Frau so fasziniert, dass sie ihr einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg.
Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke auf der Bildfläche erscheint und die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin. Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf die zahlreiche weitere Liebschaften folgen. Im Alter von 50 Jahren lernt sie Sigmund Freud kennen und entdeckt die Psychoanalyse für sich, beeinflusst ihrerseits aber auch den berühmten Analytiker in seinen Theorien.
In ihrem Spielfilmdebüt lässt die Regisseurin Cordula Kablitz-Post die bewegte und bewegende Lebensgeschichte von Lou Andreas-Salomé wieder aufleben – ihren Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit, ihre Errungenschaften in der Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe.
Die 1964 in Aachen geborene Cordula Kablitz-Post realisierte als Produzentin, Autorin und Regisseurin für die von ihr mitgegründete Produktionsfirma avanti media neben Musikvideos auch zahlreiche Dokumentarfilme fürs Fernsehen. In Letzteren zeichnete sie häufig das Porträt deutscher Prominenter wie Nina Hagen oder Helmut Berger. Seit 2002 steht sie zusätzlich der avanti media fiction vor, die sich vorrangig der Produktion von Spielfilmen widmet. Mit „Lou Andreas-Salomé“ feierte sie ihr Kinodebüt.